Andreas Gursky

Aktuell

Andreas Gursky

05.12.2020 — 05.04.2021

Andreas Gursky, Bauhaus, 2020, © Andreas Gursky/VG Bild-Kunst Bonn, 2020, Courtesy: Sprüth Magers
Andreas Gursky, Bauhaus, 2020, © Andreas Gursky/VG Bild-Kunst Bonn, 2020, Courtesy: Sprüth Magers
Andreas Gursky, Chicago Board of Trade III, 2009, © Andreas Gursky/VG Bild-Kunst Bonn, 2020, Courtesy: Sprüth Magers
Andreas Gursky, Chicago Board of Trade III, 2009, © Andreas Gursky/VG Bild-Kunst Bonn, 2020, Courtesy: Sprüth Magers
Andreas Gursky, El Ejido, 2017, © Andreas Gursky / VG Bild-Kunst, Bonn, 2020, Courtesy: Sprüth Magers
Andreas Gursky, El Ejido, 2017, © Andreas Gursky / VG Bild-Kunst, Bonn, 2020, Courtesy: Sprüth Magers
Andreas Gursky, Kreuzfahrt, 2020, © Andreas Gursky/VG Bild-Kunst Bonn, 2020, Courtesy: Sprüth Magers
Andreas Gursky, Kreuzfahrt, 2020, © Andreas Gursky/VG Bild-Kunst Bonn, 2020, Courtesy: Sprüth Magers

Achtung: Zur Zeit ist das MdbK zum Schutz vor der Verbreitung des Coronavirus (COVID-19) geschlossen. Damit verschiebt sich die Laufzeit der Ausstellung. Wir informieren sie, sobald es eine sichere Öffnungsperspektive gibt.

Das MdbK zeigt erstmals eine institutionelle Einzelausstellung des international renommierten Fotokünstlers Andreas Gursky (*1955) in seiner Geburtsstadt Leipzig. Aufgrund der aktuellen Schließung zum Schutz vor der Verbreitung des Coronavirus (COVID-19) verschiebt sich die Laufzeit der Ausstellung. Wir informieren sie, sobald als möglich.

Andreas Gurskys Œuvre, das bisher weit über 200 Werke umfasst, visualisiert komplexe Konstruktionen der Realität, die stets mit gesellschaftlichen Fragestellungen verknüpft sind. Arbeit, Freizeit, Konsumverhalten, Großereignisse wie auch Finanzsysteme thematisiert er in seinen Fotografien seit mehreren Jahrzehnten. Gurskys Blick ist sachlich, präzise und stets subjektiv. Seine Kompositionen sind technisch und bildnerisch einzigartig. Die Werke visualisieren eine facetten- und assoziationsreiche Sicht auf unsere globalisierte Welt. Sein Interesse an abstrakten Bildformen führt den Künstler zu Bildern der Fülle und Leere zugleich.

Als Sohn des Werbefotografen Willy Gursky (1921–2016) und Enkel des Fotografen Hans Gursky (1890–1969) in Leipzig geboren, wuchs Andreas Gursky ab 1956 in Düsseldorf auf, wo er sein Studium der Fotografie an der Kunstakademie 1987 als Meisterschüler bei Bernd Becher (1931–2007) abschloss. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf und auf Ibiza.

Die Werkauswahl hat Gursky als einen sehr persönlichen Rückblick angelegt. Im MdbK werden sowohl ältere ikonische Werke, die sich in das Bildgedächtnis eingeprägt haben, wie „99 Cent“ (1999), als auch bisher noch nie ausgestellte neue Werke gezeigt. Die Zusammenstellung von rund 80 Werken, darunter ca. 50 extreme Großformate, wird im dritten Obergeschoss des Museums auf einer Fläche von rund 1.500 qm Fläche zu sehen sein.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse Leipzig und dem Förderverein des Museums der bildenden Künste Leipzig e. V.

Andreas Gursky, Chicago Board of Trade III, 2009, © Andreas Gursky/VG Bild-Kunst Bonn, 2020, Courtesy: Sprüth Magers
Andreas Gursky, Chicago Board of Trade III, 2009, © Andreas Gursky/VG Bild-Kunst Bonn, 2020, Courtesy: Sprüth Magers