Titus Schade

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Titus Schade

Plateau

29.06. — 26.08.2018

Titus Schade im Bühnenbild „Wolken.Heim“, 2017, Schauspiel Leipzig, © VG Bild-Kunst Bonn, 2018, Foto: Enrico Meyer
Titus Schade im Bühnenbild „Wolken.Heim“, 2017, Schauspiel Leipzig, © VG Bild-Kunst Bonn, 2018, Foto: Enrico Meyer
Titus Schade, Der Kiosk, 2012, Privatsammlung, © VG Bild-Kunst Bonn, 2018, Foto: Uwe Walter
Titus Schade, Der Kiosk, 2012, Privatsammlung, © VG Bild-Kunst Bonn, 2018, Foto: Uwe Walter
Titus Schade, Der Torbogen, 2014, Privatsammlung, Hannover
 © VG Bild-Kunst Bonn, 2018, Foto: Uwe Walter
Titus Schade, Der Torbogen, 2014, Privatsammlung, Hannover © VG Bild-Kunst Bonn, 2018, Foto: Uwe Walter
Titus Schade, Die Aufstellung, 2011, Sammlung Kunsthalle der Sparkasse Leipzig 
© VG Bild-Kunst Bonn, 2018, Foto: Uwe Walter
Titus Schade, Die Aufstellung, 2011, Sammlung Kunsthalle der Sparkasse Leipzig © VG Bild-Kunst Bonn, 2018, Foto: Uwe Walter
Titus Schade, Die große Kultstätte, 2012, Schenkung des Künstlers und der Galerie Eigen + Art
© VG Bild-Kunst Bonn, 2018, Foto: Uwe Walter
Titus Schade, Die große Kultstätte, 2012, Schenkung des Künstlers und der Galerie Eigen + Art © VG Bild-Kunst Bonn, 2018, Foto: Uwe Walter

Titus Schades (*1984) gemalte Bildwelten zeigen häufig Arrangements, die an Theaterbühnen oder Filmsets erinnern. In Anlehnung an sein Gemälde „Der Kiosk“ (2012) schuf er in enger Zusammenarbeit mit der Bühnenbildnerin Marialena Lapata für das Schauspiel Leipzig ein Bühnenbild zu Elfriede Jelineks „Wolken.Heim“ (Regie: Enrico Lübbe, Premiere im November 2017). Die Ausstellung „Plateau“ im MdbK vereint nun das – für die BesucherInnen begehbare – Bühnenbild mit einer Auswahl an Leinwandarbeiten des Leipziger Malers, auf denen kulissenhafte Szenerien und Bildräume zu sehen sind.

Titus Schade, Absolvent der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und Meisterschüler von Neo Rauch, setzt sich in seinen Arbeiten mit Bild und Bildraum auseinander. In kulissenartigen Szenerien entwickelt er Orte, die zwischen Modell- und Bühnensituation changieren. Dabei imaginiert er ein breites Spektrum verschiedenster Architekturen und Requisiten, die den Betrachter seiner Leinwände in einen Privatkosmos einladen. Titus Schade verhandelt in seinen Arbeiten nicht die Realität, sondern bedient sich ihrer Versatzstücke und ordnet sie neu zu einer in sich geschlossenen Welt. Dabei unterliegen die meist architektonischen Formen und Strukturen einer barocken Lichtregie. In Schades Schaffen treffen klassische Landschaftsbilder auf geometrische Formen, die in ihrer Zeitlosigkeit universell lesbar sind.

Mit „Wolken.Heim“ aus dem Jahr 1988 gelang Elfriede Jelinek der große Durchbruch als Theaterautorin. Das Stück ist eine Collage über die Frage der Identität, eine große Gleichzeitigkeit verschiedener Epochen und Denkweisen. Die nächsten Vorstellungen im Schauspiel Leipzig finden am 29. & 30.11.2018, 13. & 16.12.2018 statt. Karten sind an der Museumskasse und unter www.schauspiel-leipzig.de erhältlich.

Titus Schade, Der Kiosk, 2012, Privatsammlung, © VG Bild-Kunst Bonn, 2018, Foto: Uwe Walter
Titus Schade, Der Kiosk, 2012, Privatsammlung, © VG Bild-Kunst Bonn, 2018, Foto: Uwe Walter

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