MdbK meets G2

Aktuell

MdbK meets G2

Malerei aus Leipzig nach 2000

05.07. — 09.09.2018

Neo Rauch, Der Übergang, 2018, Sammlung Hildebrand/G2 Kunsthalle, © VG Bild-Kunst Bonn, 2018, Foto: Uwe Walter
Neo Rauch, Der Übergang, 2018, Sammlung Hildebrand/G2 Kunsthalle, © VG Bild-Kunst Bonn, 2018, Foto: Uwe Walter
Sebastian Gögel, Ohne Furcht, 2014, MdbK, © Sebastian Gögel, Foto: Andreas Wünschirs
Sebastian Gögel, Ohne Furcht, 2014, MdbK, © Sebastian Gögel, Foto: Andreas Wünschirs
Neo Rauch, Fell, 2000, MdbK, © VG Bild-Kunst Bonn, 2018
Neo Rauch, Fell, 2000, MdbK, © VG Bild-Kunst Bonn, 2018
David Schnell, Lift, 2007, Sammlung Hildebrand/G2 Kunsthalle, © VG Bild-Kunst Bonn, 2018, Foto: Uwe Walter
David Schnell, Lift, 2007, Sammlung Hildebrand/G2 Kunsthalle, © VG Bild-Kunst Bonn, 2018, Foto: Uwe Walter
Hans Aichinger, History of Violence, 2011, MdbK, © Hans Aichinger, Foto: Steffen Junghans
Hans Aichinger, History of Violence, 2011, MdbK, © Hans Aichinger, Foto: Steffen Junghans
Henriette Grahnert, Stilläleiftäbel, 2017, Sammlung Hildebrand/G2 Kunsthalle, © VG Bild-Kunst Bonn, 2018, Foto: Uwe Walter
Henriette Grahnert, Stilläleiftäbel, 2017, Sammlung Hildebrand/G2 Kunsthalle, © VG Bild-Kunst Bonn, 2018, Foto: Uwe Walter

Mit dem Ausstellungsformat CONNECT Leipzig fördert das Museum der bildenden Künste Leipzig junge zeitgenössische KünstlerInnen. Die neue Reihe „MdbK meets …“ basiert ebenfalls auf der Idee der lokalen Vernetzung, legt jedoch den Fokus auf die Verbindung mit Leipziger Sammlungen. Den Auftakt bildet die Ausstellung „MdbK meets G2“, die Werke aus den Beständen des Museums der bildenden Künste Leipzig und der Sammlung Hildebrand vereint. Teile der privaten Sammlung des Unternehmers Steffen Hildebrand sind seit März 2015 in der G2 Kunsthalle am Leipziger Dittrichring öffentlich zugänglich.

Die Ausstellung zeigt, wie sich die Bestände von zwei Sammlungen ergänzen und in eine spannungsvolle Beziehung setzen lassen. Alle gezeigten Gemälde sind nach 2000 entstanden und von KünstlerInnen, die an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig studiert haben. Jeweils ein Werk aus dem MdbK und der Sammlung Hildebrand von Henriette Grahnert, Rosa Loy, Jochen Plogsties, Neo Rauch und Johannes Rochhausen ergänzen sich zu einem Bildpaar. Das Museum bringt weiterhin Gemälde von Hans Aichinger, Tilo Baumgärtel, Sebastian Gögel, Paule Hammer, Franziska Holstein, Aris Kalaizis, Martin Kobe, Christoph Ruckhäberle, Rigo Schmidt und Matthias Weischer ein, während aus der Sammlung Hildebrand Werke von Katrin Heichel, Julius Hofmann, David O’Kane, Uwe Kowski, Peter Krauskopf, Ulf Puder, Julia Schmidt, David Schnell, Kristina Schuldt, Robert Seidel und Mirjam Völker zu sehen sind.

Die Ausstellung „MdbK meets G2“ möchte mit dieser Werkauswahl das reiche malerische Spektrum Leipziger KünstlerInnen spiegeln und damit einhergehend den international bekannten, aber einseitig verwendeten Etikettenbegriff der „Neuen Leipziger Schule“ kritisch hinterfragen. Generationsübergreifend werden KünstlerInnen der Jahrgänge von Anfang der 1960er bis Anfang der 1980er Jahre miteinander kontextualisiert. Dabei reicht die Stilspanne vom Fotorealismus bis hin zu expressiv-gestischen Malstrategien. Neben der figurativen Malerei mit ihren faszinierenden offenen und teils an Traumwelten erinnernden Erzählstrukturen werden auch abstrakte Positionen gezeigt. Diesem klassischen Dualismus der modernen Malerei fügen sich Gemälde an, die konzeptionelle Ansätze verfolgen und in die Nähe der Appropriation Art zu verorten sind.

Erstmals öffentlich präsentiert wird das von Steffen Hildebrand jüngst erworbene Gemälde “Der Übergang“ (2018) von Neo Rauch. Das zweite gezeigte Werk von Rauch „Fell“ aus dem Jahr 2000 befindet sich im Besitz des MdbK. Hans Aichingers Gemälde „History of Violence“ (2011) ist eine Schenkung des Privatsammlers an das MdbK aus dem Jahr 2014 und verdeutlicht die Verbundenheit und freundschaftliche Zusammenarbeit.

Sebastian Gögel, Ohne Furcht, 2014, MdbK, © Sebastian Gögel, Foto: Andreas Wünschirs
Sebastian Gögel, Ohne Furcht, 2014, MdbK, © Sebastian Gögel, Foto: Andreas Wünschirs

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