Arno Rink

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Arno Rink

Ich male!

18.04. — 16.09.2018

Arno Rink, Canto Libre, 1977, Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, © VG Bild-Kunst Bonn, 2018
Arno Rink, Canto Libre, 1977, Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, © VG Bild-Kunst Bonn, 2018
Arno Rink, Atelier IV, 2012, Privatbesitz, © VG Bild-Kunst Bonn, 2018
Arno Rink, Atelier IV, 2012, Privatbesitz, © VG Bild-Kunst Bonn, 2018
Arno Rink, Lied vom Oktober II, 1968, Sammlung MdbK, © VG Bild-Kunst Bonn, 2018
Arno Rink, Lied vom Oktober II, 1968, Sammlung MdbK, © VG Bild-Kunst Bonn, 2018
Arno Rink, Stürzender Aggressor, 1973, Sammlung MdbK, © VG Bild-Kunst Bonn, 2018
Arno Rink, Stürzender Aggressor, 1973, Sammlung MdbK, © VG Bild-Kunst Bonn, 2018
Arno Rink, Paar im Wind, 1973, Sammlung MdbK © VG Bild-Kunst Bonn, 2018
Arno Rink, Paar im Wind, 1973, Sammlung MdbK © VG Bild-Kunst Bonn, 2018
Arno Rink, Terror II, 1978/79, Sammlung MdbK, © VG Bild-Kunst Bonn, 2018
Arno Rink, Terror II, 1978/79, Sammlung MdbK, © VG Bild-Kunst Bonn, 2018

Der im September vergangenen Jahres verstorbene Maler und Zeichner Arno Rink gilt als herausragender Vertreter der zweiten Generation der Leipziger Schule und als Wegbereiter der Neuen Leipziger Schule. Mit rund 65 Gemälden, zahlreichen großformatigen Zeichnungen sowie biographischen Fotografien und Dokumenten veranschaulicht die als Retrospektive angelegte Ausstellung seinen künstlerischen Kosmos. Scharfe Kontur, aufregendes Farbkonzept, akribisch in der Technik, waghalsig in der Komposition und ohne jegliche Angst vor Pathos – so vergegenwärtigen wir uns allgemein hin Arno Rinks perfekte Bildwelt.

Sein persönliches Schicksal und die zeitgeschichtlichen Ereignisse hinterlassen allerdings Spuren, auch in seinem Werk. Die Ausstellung, an der Arno Rink selbst noch mitgearbeitet hat, versucht einen tieferen und persönlicheren Einblick auf sein künstlerisches Schaffen zu geben als es bisher möglich war. Hinter Haltung, Stolz und Würde verbarg sich ein hochsensibler Künstler, der persönliche Erfahrungen unverzüglich in seinen Bildern verarbeitet und thematisiert hat.

Arno Rink, 1940 im thüringischen Schlotheim geboren, studierte von 1962 bis 1967 Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) – zunächst bei Werner Tübke, Hans Mayer-Foreyt und Harry Blum, später vor allem bei Bernhard Heisig. 1972 wurde Arno Rink als Assistent an die HGB  berufen – der Beginn einer 35jährigen Lehrtätigkeit, die 2007 mit dem Abschluss der letzten Fachklasse Malerei endete. In den, auch kulturpolitisch, entscheidenden Jahren vor und nach der deutschen Wende hat Arno Rink als Rektor und Prorektor die Ausrichtung der Hochschule maßgeblich geprägt. Als Künstler und herausragender Vertreter der zweiten Generation der Leipziger Schule war Arno Rink als Lehrer entscheidender Wegbereiter der Neuen Leipziger Schule.

Die Retrospektive präsentiert aus dem vergleichsweise schmalen, nur gut 200 Gemälde umfassenden Œuvre Arno Rinks Werke aus allen Schaffensperioden von 1965 bis 2017, darunter einen Großteil seiner Hauptwerke. Erstmals werden auch Collagen und Zeichnungen aus dem Nachlass

Der Katalog zur Ausstellung ist für 24,90 € an der Museumskasse und im Buchhandel erhältlich.

Arno Rink, Atelier IV, 2012, Privatbesitz, © VG Bild-Kunst Bonn, 2018
Arno Rink, Atelier IV, 2012, Privatbesitz, © VG Bild-Kunst Bonn, 2018

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