MdbK [next;raum]

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Der MdbK [next;raum], angesiedelt in der Raumgruppe der Sammlungspräsentation Renaissance im zweiten Obergeschoss, lädt zu neuen Möglichkeiten der Teilhabe und des Dialogs ein. Gemeinsamen mit Akteur*innen der Stadtgesellschaft sollen die Sammlungen, ihre Präsentation und Vermittlung kritisch hinterfragt werden: Welche Haltungen vermittelt das Museum? Wer gestaltet das Museum mit? Wie kann die Sammlung des Museums hinsichtlich ihrer Diversität erweitert werden? Ziel des Projektes ist es, traditionelle Darstellungsweisen der Kunstwerke zu reflektieren und darauf basierend erweiterte Wissenshorizonte und neue Erfahrungen zu ermöglichen. Neben der Präsentation der Projektarbeit im Raum, in dem eine interaktive Station auch eine Teilhabemöglichkeit für alle Besucher*innen bietet, sind begleitende Veranstaltungen geplant. Pro Jahr sollen zwei Folgen unter Beteiligung der Stadtgesellschaft verwirklicht werden. In Roundtable-Gesprächen am Ende jeder Folge sollen die aufgeworfenen Fragestellungen und die neugewonnenen Erkenntnisse mit den Museumsmitarbeiter*innen diskutiert werden, so dass diese in das MdbK für die künftige Programmatik zurückfließen.

In Folge #1 beschäftigte sich seit Ende 2021 eine MdbK [next;raum]-Arbeitsgruppe mit 14 Teilnehmer*innen – u.a. aus den Bereichen politische Bildung, Theologie, Kunst, Soziologie, und Kulturwissenschaften – mit dem Thema Repräsentation von Frauen* und Geschlechtern in den Sammlungen und Ausstellungen des MdbK. Ergebnisse ihrer Arbeit präsentiert die Gruppe bis zum 27.11.2022 unter dem Titel "Unterm Rock.Reflections on Gender Issues at MdbK [next;raum]"

Die Fragen und Anregungen der Gruppe finden außerdem Eingang in die internen Diskussionen im MdbK um Leitbild, Organisationsstruktur oder Ausstellungsplanung. Neue Veranstaltungsformate laden ab dem Herbst alle Interessierten ein, den Dialog fortzuführen.

Das Projekt MdbK [next;raum] wird gefördert im Programm 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes und unterstützt von der feministischen Bibliothek MONAliesA Leipzig.

Kontakt: Kirsten Lemm, Projektleitung, T. +49 341 216 999 58, Mail Kirsten.Lemm@leipzig.de